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 Chronik von Schuljahr 1959 bis 1980

     

1959/60       

Im Jahre 1959 war die Bevölkerung des Ingolstädter Nordostens so stark gestiegen, dass die
bestehende Volksschule an der Pestallozzistraße - die Josefsschule - die
Schüler nicht mehr
alle aufnehmen konnte. Da eine Erweiterung nicht mehr in Betracht kam,
sah man sich nach
einem Ort für einen Neubauum. Neben der einige Jahre zuvor erbauten Konradkirche bot
sich ein Areal von der Größe, dass ein Schulhaus mit Sportanlage ohne
weiteres errichtet werden konnte.1959 war dieser Neubau - ein langestreckter dreigeschossiger
Klassentrakt fertig gestellt und die ersten Schüler und auch das Kollegium konnten von
der Josefsschule in die Konradschule umziehen.

Schulleiter ist Rektor Martin Hoffmann, der zuvor die Volkschule in Geisenfeld leitete.
1960/61

Die Außenanlagen werden angelegt.

 

1964/65

 

Das Gebäude mit mit den Turnhallen und dem Schwimmbad wird fertig gestellt und am 30.05.    an die Schule übergeben. Das neue Schuljahr 1964/65 beginnt mit 630 Schülern! Das sind 16 Klassen und die Raumsituation wird schon wieder zu einem Problem, das dringend gelöst weden musste.

 

1966/67

 

Die Schülerzahl ist inzwischen derart angewachsen, dass 19 Klassen in 14 Klassenräumen untergebracht werden müssen.

 

 1968/69

 

Der zweite Bauabschnitt wird begonnen: Ein zweigeschossiger Plattenbau, der mit dem bestehenden Gebäude durch einen Gang verbunden wird. Ursprünglich als Erweiterungsbau der Grundschule geplant (ohne Schulleitung oder Lehrerzimmer). Während der Rohbauphase gerät das Dach in Brand.

 

  1969/70

 

Die Volksschule wird neu gegliedert und in eine Grund- und Hauptschule eingeteilt. Auch ein 9. Schuljahr und neue Fächer wie Englisch oder AWT werden eingeführt. Die Mailinger Schüler kommen ab der 7. Klasse in die Hauptschule an der Lessingstraße.

 

  1970/71

 

Am 15.04. ziehen die Hauptschulklassen in den Neubau ein. In diesem Jahr können die Schüler zum ersten Mal am "Quali" - der Besonderen Leistungsfeststellung - teilnehmen. Die Nachfrage ist noch verhalten: 9 Buben wagen die Herausforderung, während die Mädchen noch abwarten.

In diesem Schuljahr wird die 5-Tage-Woche eingeführt.

  1971/72

 Die Schule erhält 15 Schreibmaschinen vom Typ Olympia. Jetzt kann der Schreibmaschinen-unterricht uneingeschränkt durchgeführt werden.

Oberlehrer Karl Schöll wird zum Konrektor der Hauptschule ernannt.

 1975/76  Rektor Schmidt übernimmt die Leitung der Grundschule Auf der Schanz und Konrektor Karl Schöll wird mit der Schulleitung der Hauptschule an der Lessingstraße beauftragt.
 1976/77

 Die erste Klassenelternsprecher- und Elternbeiratswahl wird an der Schule durchgeführt.

 

 

 

     Konrektor Karl Schöll wird zum Rektor und Leiter der HS    

     Lessingstraße ernannt.

 

 

 

 1979/80

 Eine Attraktion:  In beiden Schulleitungen ziehen Sekretärinnen ein.